Nachdem Kai am Wochenende zum ersten Mal Crêpes (oder Pfann- bzw. Eierkuchen) selbst gemacht hat und dies beim Versuchspublikum auch sehr gut ankam, gab es heute gleich noch einmal Crêpes. Das ist zwar soweit nichts Besonderes. Die Art der Zubereitung war es aber schon.
Unsere Eifler Wohnung verfügt nämlich nur über eine abgespeckte Küchenausstattung
– was den Koch leicht aus dem Konzept gebracht hat.
In gewohnter Weise kamen erst alle Zutaten in die Rührschüssel, um dann – soweit jedenfalls der Plan – mit dem Handmixer verührt zu werden.
Dumm nur, dass wir hier keinen solchen haben (sondern nur einen Schneebesen).
Und noch dümmer, dass die Butter, die mittlerweile ein freudiges Dasein zwischen Eiern und Mehl führte, gerade frisch aus dem Tiefkühlfach kam.
Kurzerhand hat mein kreativer Student dann zum Messer gegriffen und die Butter erst einmal zerkleinert.
In Phase 2 wurde der knallharten Butter dann mit (m)einem Fön
zuleibe gerückt und zwar so lange, bis diese endlich doch ein Einsehen mit ihm hatte und ein homogener, flüssiger Teig zustande kam.
Geschmeckt hat es hinterher auf jeden Fall super lecker – beim nächsten Mal werden wir es dann aber doch wieder auf die herkömmliche Art versuchen.
Fönen dauert schlicht und ergreifend zu lang …
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