Unser Urlaub ist zwar schon ein paar Wochen her, aber bisher hatten wir noch keine Muse gefunden, mal unsere Bilder zu sichten und ein paar Zeilen dazu zu schreiben. Wie gesagt, bis jetzt …
Unser Weg hat uns diesmal nach Rügen – Deutschlands größter Insel – geführt. Aus Gründen der Gemütlichkeit und der Flexibilität haben wir uns für eine Ferienwohnung entschieden und sind dann in Putbus, der „Weißen Stadt“, fündig geworden.
Obwohl ich ursprünglich lieber eine FeWo direkt am Meer wollte, hat sich Putbus im Nachhinein aufgrund seiner zentralen Lage (nur ca. 8 km südlich von Bergen) als sehr guter Ausgangspunkt für unsere vielen Ausflüge erwiesen.
Übergesetzt auf Rügen haben wir mit der Glewitzer Autofähre,
und da uns Rügen mit schönsten Sonnenschein begrüßt hat (immerhin sind wir bei strömendem Regen gestartet), haben wir die Gelegenheit genutzt und sind am gleichen Abend noch nach Sellin zur Seebrücke gefahren.
Am 2. Tag nach unserer Ankunft haben wir uns dann auf die gemieteten Drahtesel geschwungen und eine wunderschöne, wenn auch für untrainierte Freizeitsportler wie mich recht lange Fahrradtour
(ca. 25 km) begeben. Dabei sind wir unter anderem auf die Ruderfähre von Moritzburg getroffen, die Fußgänger und Fahrradfahrer von Moritzburg nach Baabe befördert.
Den letzten Teil des Rückweges haben wir mit dem Rasenden Roland, der rügen’schen Kleinspurbahn zurückgelegt, da ich fix und alle war (in den folgenden Tagen konnte ich mich auch nur eingeschränkt bewegen
).
Auch sonst haben wir uns in den 12 Tagen ziemlich viel angeschaut. Besonders beeindruckt hat uns das „Kraft durch Freude (KdF)“-Seebad Prora – eine von Hitler initiierte Erholungsanlage mit geplanten 20.000 Betten, die jedoch nie fertig gestellt wurde. Es wird auch als Koloß von Prora bezeichnet.
Heute beinhalten die gewaltigen Bauruinen verschiedene, zum Teil sehr interessante Museen.
Eine weitere Sehenswürdigkeit, die man bei einem Rügenbesuch auf gar keinen Fall auslassen sollte, ist das Kap Arkona – Rügens nördlichster Punkt.
Auf dem großflächigen Gelände kann man einiges erleben: Neben dem idyllischen Fischerdörfchen Vitt und dem Rügenhof gibt es auch noch eine alte DDR-Bunkeranlage und einiges mehr zu sehen. Einen besonders guten Überblick über das Areal erhält man von den Besichtigungsplattformen der beiden Leuchttürme aus.
Von dort kann man auch wunderbar die imposante Landschaft mit den Steilküsten bewundern.
Obwohl das Wetter recht durchwachsen war, hatten wir doch sehr viel Glück, da uns der Regen meistens verschont hat. Ab und an haben wir auch mal alle Viere gerade sein lassen und einfach nur das schöne Wetter genossen …



ätsch an einem tag mit 56 jahren 100 km gefahren rund um den fläming.
aber jetzt kommts aus dem muttiheft: 23.10.1983
“kai packt sich unter die bettdecke mein kissen: mami, ich krieg jetzt mein baby!”
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